DIE VOLKSBANKEN in Zahlen

DDr. Hans Hofinger, Chef des Volksbanken-Verbandes ÖGV

„Wir Volksbanken falten den Schirm nicht zusammen, wenn es regnet. Kaum eine andere Bank hat 2009 und 2010 ihre Kredite an Unternehmen so  ausgeweitet, wie die Volksbanken. Damit haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass wir in guten wie in schlechten Zeiten Partner unserer Kunden sind und gemeinsam mit ihnen den Weg des Erfolgs gehen“, hält DDr. Hans Hofinger, Chef des Volksbanken-Verbandes ÖGV fest.



Die 62 rechtlich selbstständigen Volksbanken stehen im Eigentum von mehr als einer halben Million Österreicherinnen und Österreicher. Gemeinsam mit der Bausparkasse ABV weist die Gruppe 670.000 Mitglieder auf. Die Volksbanken haben ein dichtes Netz von 540 Geschäftsstellen.

Die Bilanzsumme ist zum Ultimo 2010 um 4,1 Prozent von EUR 28,9 Mrd auf EUR 30,0 Mrd gewachsen. Die Branche ist um 5,3 % geschrumpft.

Hofinger zum Kreditwachstum der Volksbanken: “Lassen Sie  mich eines ganz klar feststellen: Bei den Volksbanken gibt es keine Kreditklemme – vor allem bei Unternehmern nicht! Ganz im Gegenteil, wir hatten kräftige Zuwächse“.

Die Unternehmerkredite  konnten 2010 um 8,5 % von EUR 5,75 Mrd auf EUR 6,22 Mrd. gesteigert  werden, während die Branche nur ein Plus von 2,4 % erreichte. Das zeigt die besondere Verantwortung für die österreichische Wirtschaft, derer sich die Volksbanken als regionale Nahversorger bewusst sind.

„Die emotionale Bedeutung der „eigenen vier Wände“ ist zeitlos. „Bauen & Wohnen“ ist eine strategische Säule des Retail-Geschäftes und wurde durch die Kampagnen und TV-Spots mit den Superadlern beflügelt.

In der Wohnraumfinanzierung gehören die Volksbanken zu den Top-Adressen. Dies spiegelt sich auch in den überdurchschnittlichen Zuwächsen wider: Ein kräftiges Plus von 13,6 % (von 6,0 Mrd auf 6,8 Mrd) gegenüber 9,3 Prozent der Branche.
Die Volksbanken gewinnen mit ihrem Wachstum Jahr um Jahr Marktanteile – 2007 hatten sie einen Marktanteil von 5,9 %, jetzt stehen sie bei 6,9%, das sind 100 Basispunkte Zuwachs. Hofinger:“ Dieser Anstieg in einem anscheinend vergebenen Marktsegment ist eine außerordentliche Leistung.“  Hofinger weiter: „Durch den Zusammenschluss unserer Bausparkasse ABV mit unserem Wohnbaufinanzierer Immo Bank AG im Rahmen des Projektes Regio werden wir im Marktsegment  „Bauen und Wohnen“ noch stärker werden. Das kann ich Ihnen versprechen.“

Die Primärmittel konnten von 21,9 Mrd auf 22,3 Mrd oder um 1,7 % gesteigert werden, während der Marktrend ein Minus von 1,7 % auswies.
Das Kunden-Wertpapiergeschäft  ist um 3,4 % oder EUR 320 Millionen – auf 9,8 Mrd nach 9,5 Mrd. angestiegen. Branchenvergleichszahlen gibt es in diesem Geschäftszweig leider nicht.


Zusammenfassung Geschäft

Gerade in Krisenzeiten hat sich das genossenschaftliche Geschäftsmodell der Volksbanken bestens bewährt.

  • Volksbanken leben regionale Verantwortung:
    Liquidität bleibt in der Region, Kredite werden in der Region vergeben, kurbeln das regionale Wirtschaftswachstum an, sichern Arbeitsplätze, beleben den Konsum
    Wieder Nummer 1 im Kundenvertrauen und bei der Weiterempfehlung 
  • Das Geschäft läuft gut:
    Eigenmittelquote von 15 % fast doppelt so hoch als gesetzlich gefordert
    Marktanteile dazugewonnen
    Kunden-Wertpapiergeschäft um 3,4 % gesteigert
    EGT wieder deutlich gesteigert
  • Die Marke Volksbank steht für Vertrauen und beflügelte Lösungen